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Von der Römerstadt Ovilava bis zur Gegenwart

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Auf ihrem Streifzug durch die Geschichte besuchten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen am 25.4.2012 das Römermuseum Wels im ehemaligen Minoritenkloster und die Welser Burg.

500 Jahre Römer in Wels

  • 1. Jahrhundert: Römische Siedlung am Traunufer an der Kreuzung von zwei wichtigen Verkehrswegen
  • 2. Jahrhundert:  Munizipales Stadtrecht für Ovilava: Kaiser Hadrian (117–138 n. Chr.) erhob Ovilava zum municipium, zu einer autonomen Stadt.
  • 3. Jahrhundert: Stadtbefestigung, die aus einer Mauer mit Türmen und Toren und bis zu vier vorgelegten Spitzgräben bestand.
  • 4. Jahrhundert: Verwaltungsreform unter Diocletian: Ovilava wurde wahrscheinlich Hauptstadt der neu geschaffenen Provinz Ufernoricum an der Donau - Noricum ripense
  • 5. Jahrhundert: Christentum in Ovilava:  Im Gräberfeld Ost wurde als Zeugnis des frühen Christentums der Grabstein der Ursa geborgen

Highlights im Römermuseum

  • Unter dem ehemaligen Minoritenkloster befindet sich ein mit Mosaikfußboden, Wandmalerei, Bleiwasserrohrleitung und Fußbodenheizung ausgestattetes Haus aus dem 2. Jhdt., das wahrscheinlich  im Besitz des Statthalters war.
  • Eine nachgebaute Straße, die neben verschiedenen Handwerksberufen wie Schmied oder Töpfer auch ein rekonstruiertes römisches Haus zeigt,  gibt Einblick in  die Wohnkultur und Lebenswelt der Römer.
  • Religion und Grabkult bilden einen weiteren Höhepunkt. Sarkophage und Grabsteine sind nicht nur dem historischen Vorbild entsprechend aneinandergereiht aufgestellt, sondern das Bestattungswesen wird auch bildlich veranschaulicht.

1000 Jahre Geschichte in der Burg Wels

  • 1000 Jahre wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner wurden den Schülerinnen und Schülern anhand von Exponaten, Modellen und audiovisuellen Mitteln anschaulich vermittelt: ausgehend vom Mittelalter über die Bauernkriege, Renaissance, Barock- und Biedermeierzeit bis zur Gegenwart.
  • Die agrargeschichtliche Sammlung mit ihren Werkzeugen und landwirtschaftlichen Geräten  und das Bäckermuseum rundeten den Eindruck ab.

Mag. Gertrude Brunbauer, Mag. Barbara Steiner

 

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