BRG Steyr

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Schule

Gesunde Schule

Seit Mai 2012 ist unsere Schule als "Gesunde Schule" zertifiziert. Dieses Prädikat ist eine Auszeichnung für das Bemühen einer Bildungseinrichtung Aspekte des gesunden Lebens in den Alltag aktiv einzubinden und Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den SchülerInnen und LehrerInnen ermöglichen diese für sich selbst an der Schule ohne eigenen Aufwand umzusetzen.

Insgesamt sind 58 Schulen Träger dieses Qualitätszertifikates, das jeweils drei Jahre gilt und eine Kooperation von Land, Landesschulrat, der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse und dem Institut für Gesundheitsplanung ist.

Am BRG Michaelerplatz ist Gesundheitsförderung ein wichtiges Anliegen einer immer größer werdenden Gruppe von engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Die Umsetzung fand aber hauptsächlich in Form von einzelnen Maßnahmen statt. Das Gütesiegel „Gesunde Schule“ machte es nun möglich, diese Initiativen zielgerichtet und effektiv zu bündeln. Dabei haben sich in den letzten Jahren eine Vielzahl an Schwerpunkten ergeben und umsetzen lassen.

Bewegung
Gesunde Ernährung
Suchtprävention
Grüne Schule

Der Dank aller Schulpartner für das Engagement geht ganz besonders an Professor Oskar Geistberger, der von Anfang an die positive Kraft für dieses Projekt war, unterstützt von einer Vielzahl von ProfessorInnen.

 

 

 

 

Bewegung

Aktivzone:

Täglich haben die Schülerinnen und Schüler in der großen Pause die Möglichkeit, in einem der Turnsäle unter Beaufsichtigung und mit Unterstützung von Sportlehrern ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen. In den warmen Monaten kann auf der Pausenterrasse ein Slackline-Angebot genützt werden.

Tischfussballtische:

Im Schuljahr 2013/14 wurden zwei Tischfussballtische angekauft, welche am Morgen vor dem Unterricht, in den Pausen und Freistunden für die SchülerInnen frei zugänglich sind. Im Schuljahr 2014/15 wurde das erste Wuzzelturnier für die Unter- und Oberstufe durchgeführt. Das Oberstufenturnier wurde von Thomas Pum und Manuel Nestler vor dem Lehrerteam Bachmayr/Hatzenbichler gewonnen.

Boxsack:

Im hinteren Gangbereich des ersten Stockwerks wurde ein Boxsack montiert, welcher von den SchülerInnen sehr häufig im Vorbeigehen "verwendet" wird.

Vital4Brain:

Im Schuljahr 2013/14 wurden ca. 8 SchülerInnen der 6. Schulstufe zu "Vital4Brain-Peers" ausgebildet. Ziel ist es, die SchülerInnen von Gleichaltrigen zu Übungen der Körperaktivierung anregen zu lassen.

Im Schuljahr 2014/15 wurden von den "Vital4Brain-Peers", in Kooperation mit dem WPG "Mediendesign" einige dieser Übungen verfilmt, mit anregender Musik unterlegt und zu Beginn des Schuljahres auf allen Klassencomputer geladen, damit diese Übungen jederzeit auch ohne zwingende Anwesenheit der Peers, durchgeführt werden können. Wenn also die Konzentration im Unterricht stark nachlässt und Müdigkeit die SchülerInnen überfällt, kann der Lehrer von sich aus, oder auf Wunsch der SchülerInnen, einige dieser Übungen gemeinsam mit der Klasse durchführen und so ganz nach dem Motto "Vital4Brain" die Konzentration und die kognitive Leistungsfähigkeit wieder steigern.

Radfahrprämie:

Die Verlosung von attraktiven Preisen unter allen Schülerinnen und Schülern, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen, findet mehrmals pro Schuljahr statt. Durch diese Aktion konnte ein signifikanter Anstieg der Radfahrer/innen festgestellt werden.

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Gesunde Ernährung

Schulbuffet:

Mit der Übernahme unseres Schulbuffets durch die Firma Wagner aus Laakirchen, ab dem Schuljahr 2014/15 entspricht das Angebot unseres Buffets der Leitlinie „Gesundes Schulbuffet“ des Bundesministeriums für Gesundheit, d. h. alle Schülerinnen und Schüler (selbstverständlich auch Lehrerinnen und Lehrer!), die sich ausgewogen und gesund ernähren wollen, haben dazu reichlich Gelegenheit.

So wurde z. B. der Anteil an Vollkornprodukten deutlich erhöht, Frischkost (Gemüsesticks mit Dip, Joghurt mit frischen Früchten, Obstsalat…) ins Angebot aufgenommen und verschiedene weniger gesunde Produkte aus dem Sortiment gestrichen.

Eine fest angestellte Mitarbeiterin steht den Kunden von 7.15 bis 14 Uhr zur Verfügung, sie bereitet sämtliche Produkte täglich frisch zu. Beim warmen Mittagessen wurde die Angebotsvielfalt deutlich vergrößert und den Bedürfnissen von Kindern/Jugendlichen besser angepasst. Es kann aus bis zu 12 verschiedenen warmen Gerichten ausgewählt werden. Diese werden von der Firma Menü-Manufaktur Hofmann bezogen und in dem eigens dafür angeschafften Ofen erhitzt. Auch mehrere vegetarische Gerichte sind fix im Angebot wie z. Bsp. ein heißer Ofenkartoffel mit Dip, Salatteller.  Es gibt 3 Preiskategorien (3,50€, 4,50€ und 5,50€) welche sich nach der Größe und der Art des Gerichtes zusammensetzen. Die Auswahl wird mehrmal im Jahr geringsfügig verändert, um so eine noch größere Abwechslung anbieten zu können. Aufgrund der großen Nachfrage nach Pizzen, wurde im SGA vereinbart, dass im Buffett diese aus einer variablen Auswahl auch bestellt werden können, da es dem Team der gesunden Schule wichtig ist in diesem Fall hochwertige Grundprodukte anbieten zu können, da dies bei Pizzalieferservices und anderen diversen Unternehmen nicht gewährleistet werden kann. Es werden auch jeden Tag verschiedene Sorten von frischen Salaten zum Preis von 1,50€ angeboten. Bei entsprechender Nachfrage wäre es sogar möglich, morgens ein warmes Frühstück anzubieten.

Da der Buffetbetreiber auch die Versorgung mit Getränken übernommen hat (Getränkeautomaten), ergeben sich auch organisatorische Vorteile: bei Änderungswünschen, Verbesserungsvorschlägen, allfälligen Problemen findet die Schulleitung nun mit einem einzigen Ansprechpartner das Auslangen. Es soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Fa. Wagner ihre Grundprodukte (Gebäck, Fleisch-/Wurstwaren…) von regionalen Produzenten bezieht.

Der Start unseres neuen Schulbuffets wird auch zum Anlass genommen, unser Müll-Trennsystem neu zu organisieren, da aufgrund der gesetzlichen Hygiene-Auflagen mehr Produkte als zuvor in Kunststoffbechern bzw. -tassen abgegeben werden – dieses Vorhaben war allerdings schon längst überfällig!

Inmitten dieser erfreulichen Veränderungen darf ein abschließender Hinweis nicht fehlen: den Verlockungen der schönen, bunten, gesunden Automatenwelt zum Trotz kommt der optimale Durstlöscher nach wie vor aus unserem … Trinkbrunnen!

Urkunde

Pressetext

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trinkbrunnen:

Unser aktiver und kooperativer Elternverein ermöglichte die Einrichtung eines Trinkbrunnens im Schüler-Aufenthaltsraum. Der Aufstellungsort wurde von Prof. Prieler mit dem Schullogo attraktiv gestaltet.

 

Angebot von Obst:

Ausgehend von einer Aktion am „Tag des Apfels“ entwickelte sich eine Initiative, die sich zum Ziel setzt, die Schülerinnen und Schüler auf unkomplizierte Art und Weise während des Schultages mit Äpfeln zu versorgen. Seit einiger Zeit steht nun neben dem Supplierplan ein Korb mit frischen, saftigen Äpfeln aus dem Mostviertel (0,20€/Apfel). Auch knackige Karotten werden angeboten (0,10€/Karotte). Citrusfrüchte, Bananen sowie Studentenfutter gibt es zusätzlich beim Schulbuffet.

 

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Suchtprävention:

Weitere Informationen

Wir sind die Schule mit dem plus!

In unserer Schule wollen wir nicht nur den Intellekt unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern, sondern auch ihre persönliche und soziale Entwicklung positiv unterstützen. Das österreichische Präventionsprogramm plus für die 5.-8.Schulstufe liefert dazu den roten Faden. Und unsere Schule macht mit! In den vergangenen Jahren wurden über zehn ProfessorInnen zu plus-Lehrkräften ausgebildet.

Hintergrund

Die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben ist besonders in der Lebensphase der Pubertät eine große Herausforderung: Körperliche Veränderungen, Ablösung vom Elternhaus, hohe Erwartungen an die schulischen Leistungen vor dem Hintergrund der anstehenden beruflichen Orientierung, Positionierung in der Gleichaltrigengruppe, Finden eines passenden Umgangs mit Konsumgütern und Suchtmitteln und das Ausprobieren eines eigenen, persönlichen Stils sind nur einige der Aufgaben, denen sich 10-14-Jährige zu stellen haben.

plus ist ein Unterrichtsprogramm zur Suchtprävention für die 5. bis 8. Schulstufe. Das Programm unterstützt Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen („Lebenskompetenzen“), die es ihnen ermöglichen, mit sich selbst und mit anderen gut umgehen zu können. plus wird an Schulen in ganz Österreich umgesetzt – so auch an unserer Schule!

Peer Education

Schülerinnen und Schüler erhalten eine Ausbildung zum Thema Sucht und Suchtvorbeugung. Anschließend geben sie ihre Erfahrungen und ihr Wissen an ihre Klassenkollegen und in der ganzen Schule weiter – sei es im Unterricht, bei Schulaktionen oder einfach beim Zusammensein. Als Gleichaltrige (engl. "peers") sind sie dabei besonders glaubwürdig.

Inhalte der Peers-Ausbildung

  • Sucht und Suchtursachen
  • legale und illegale Drogen
  • Möglichkeiten der Suchtvorbeugung
  • Reflexion des eigenen Konsumverhaltens
  • Kennenlernen persönlicher Bedürfnisse
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Umgang mit Problemen und Konflikten

Was tun Peers in der Schule?

Die Peers gestalten suchtpräventive Unterrichtseinheiten für ihre MitschülerInnen. Dies geschieht vorrangig in der eigenen Klasse, kann aber auch weitere Klassen mit einbeziehen.

Die Peers planen gemeinsam mit Lehrkräften suchtpräventive Aktionen und Projekte, die entweder in der eigenen Klasse oder aber auch klassen-übergreifend durchgeführt werden: etwa Pausenmöglichkeiten, Kommunika-tions- und Rückzugsräume oder Klassen- und Schulgestaltung. Dabei geht es immer um die konkrete Situation der Schule mit ihren Bedürfnissen, Möglichkeiten und Grenzen.

Peers – eine Sache der ganzen Schule

Die Schulleitung und die Lehrkräfte der Schule unterstützen die Arbeit der Peers. Diese Zusammenarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Peers-Projekts.

Und so funktioniert’s …

  • Teilnehmen können Klassen der 9. und 10. Schulstufe.
  • Anmeldung zum Projekt: jeweils bis Ende Oktober; Projektdauer: 2 Schuljahre.
  • Je Klasse werden 2 SchülerInnen als Peers ausgewählt. Diese erhalten dann vom Institut Suchtprävention eine Ausbildung (2 mal 2 Tage).
  • Die Schule übernimmt anteilige Projektkosten von 120 Euro pro Peer
  • Eine Lehrkraft pro teilnehmender Klasse übernimmt die Begleitung der Peers während des Projekts.
  • In regelmäßigen Gremiensitzungen werden dann die Aktivitäten an der Schule geplant und besprochen
  • Das Institut Suchtprävention begleitet und berät die Schule während der gesamten Projektdauer.

 

 

 

 

 

 

 

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"Grüne" Schule

Ein wesentlicher Faktor von Gesunder Schule ist das Wohlfühlklima in den Klassenräumen und auf den Gängen. Zimmerpflanzen erhöhen das Wohlbefinden in Räumen, zusätzlich reinigen sie auch noch die Luft von Schadstoffen. Im Schuljahr 2012/13 begann Prof. Hatzenbichler mit großem persönlichen Einsatz das Projekt zur Begrünung des Schulgebäudes. Über Spendenaufrufe an Eltern, KollegInnen, Freunde und Gönner der Schule, konnten in den vergangenen Jahren bereits über 70 große Zimmerpflanzen im Schulgebäude aufgestellt werden. Durch regelmäßiges Umtopfen (Erde und größere Blumentöpfe wurden von spendablen Eltern gespendet) und dem Ziehen frischer Setzlinge von den vorhandenen Pflanzen, konnte mittlerweile jeder Klassenraum und die meisten Sonderräume "begrünt" werden. Das Gießen der Pflanzen wird in den Klassenräumen großteils von sogenannten Pflanzenpaten übernommen. Im Sommer übernehmen diese Aufgabe Reinigungskräfte und ProfessorInnen. Die SchülerInnen haben "ihre" Pflanzen oft bereits so sehr ins Herz geschlossen, dass diese nach den Sommerferien unter allen Umständen in die neue Klasse mitübersiedeln müssen.

 

 

 

 

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