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Projektwoche Graz 6. Klassen

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Die 6.Klassen verbrachten die Projektwoche vom 20.-25. Mai 2019 in Graz. Die Schüler/innen haben zu den einzelnen Programmpunkten folgende Beiträge ausgearbeitet.

Burgmuseum Riegersburg (von Paul Häusler, Tobias Holzer, Yang Zou)

Mythen, Abenteuer und schaurige Geschichten ranken sich um das eindrucksvolle Wahrzeichen der Oststeiermark. Mitten in der steierischen Hügellandschaft erhebt sich die Riegersburg, die vor ca. 900 Jahre erbaut wurde. 1138 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt und im 17. Jahrhundert erhielt sie ihre heutige Ausdehnung durch die Burgherrin Katharina Elisabeth von Galler. 1822 ging die Riegersburg in den Besitz der Familie Liechtenstein über, welche bis heute für ihren Erhalt sorgt. 

Mit dem Aufzug gelangten wir zu der Burganlage. Zuerst stand eine Greifvogelschau am Programm und danach besuchten wir das Burgmuseum.

Durch eine einundeinhalbstündige Führung durch ca. 20 Prunkräume bekamen wir einen sehr guten Einblick in die Geschichte der Ortschaft, Türkenkriege, Frondienst, Hexenverfolgung, Festkultur etc.

Außerdem hat uns die großartige Aussicht auf der Burg sehr fasziniert. Die Burg befindet sich auf dem Felsen eines ehemaligen Vulkans und bietet einen tollen Ausblick über die Hügellandschaft mit Wäldern, Wiesen und Weinfeldern. Wir wären dort mehrere Stunden geblieben, aber leider mussten wir aus zeitlichen Gründen das Burggelände früh verlassen.

Alles in Allem war es ein erinnerungswerter Tag mit viel Wissenswertem aus der Ortsgeschichte für uns, der viel zu schnell verflogen ist.

Schnell brachte uns der Lift nach oben,

dort waren schon die Greifvögel am Toben.

Geschwind eilten wir in die Riegersburg,

obwohl dabei nicht jeder Schüler spurt.

 

Die grandiose Führung begann,

während eine neue Regierung gewann.

Wir hörten von der einflussreichen Galler,

das war ganz ehrlich gesagt kein Knaller.

 

Eins ist klar, im Mittelalter war's nicht wunderbar,

denn die Pizza war damals noch nicht lieferbar.

 

Architektonisch wars beeindruckend,

das erkannten alle achselzuckend.

Die Burg steht wahrscheinlich noch lang,

auf dem steilen wunderschönen Bergkamm

 

Zotter (von Raphael Kopf, Timon Mayer, Jakob Rosensteiner, Lukas Wögerbauer)

Am Montag waren wir bei Zotter

Dort war es magisch wie bei Harry Potter

Es war wirklich toll

Ja sogar ganz wundervoll

 

Am Anfang waren wir alle gespannt

Am Schluss waren wir gefüllt bis zum Rand

In Guatemala produzieren sie jetzt Schoki

Früher produzierten die Bauern Koki

 

Es gab ganz viele verschiedene Sorten

Von unterschiedlichen Orten

Zotter hat diese Fabrik gegründet

Wegen ihm haben während der Fastenzeit schon viele gesündet

 

Am Ende gab es einen Shop

Danach waren wir bankrott

Die beste Schoko war die mit Rotwein

Leider fällt uns jetzt nichts mehr ein

 

Flughafen Graz (von Daniel Brunner, Paul Ebner, Jannes Mayr, Jakob Tiß)

Am 22.5 waren wir am Flughafen,

da hatten wir viel zu gaffen.

Vor dem 42 Meter hohen Flugtower,

hatten wir an diesem Tage leider Regenschauer.

Der Flughafen war zwar klein

doch auch äußerst fein.

Trotzdem gab es viel zu gehen,

daher genossen wir es still zu stehen

Von Amsterdam bis Frankfurt fliegen die Flieger

und im Nachhinein sind alle Sieger.

Von Manager bis Urlauber,

sind alle da.

Die Autos von der dortigen Feuerwehr,

sind größer als ein ausgewachsener Bär.

Der Schnelllöscher vom Auto hat zwölf Bar,

das ist zum Löschen wunderbar.

Auch die Flugzeugkontrolle durchmachten wir

und daher verpassten manche Flug 4.

Schlussendlich verließen wir den Flughafen mit dem Bus

und damit war die Flughafentour Schluss.

 

Brauerei Puntigam (von Laura Huber, Marlies Oser, Kristina Pfaffenwimmer, Jana Schabhüttl)

Lustig sama,

heute warma bei Puntigamer.

Tag ein Tag aus,

geht’s dort ums Bierbraun

Lustig wars und viel zu sehen,

unsre Füße taten dann weh vom Gehen.

Vom Hopfen und Hefe und Weizen,

kann ma uns nix vorheizen.

65000 Flaschen in da Stund,

kumman an im Leergut.

15 Floschn in da sekund,

do rinnt ams Wossa zaum im Mund

etikettieren dans wie de narischn,

a Wunder das olle Flaschen passn

54 Kistn in da Stund wern eipockt,

a Wahnsinn wer des olla datrinkn mog

eiglagert werns zu 100,

aba aufpassen noch 6 Monat sans nimma gsund.

 

Saubermacher Abfallwirtschaft und Recycling (von Lisa Jetzinger, Maria Anna Leitner, Viktoria Peterwagner, Viktoria Seli)

Es war einmal ein herzallerliebstes Sackerl,
in dessen Innerem befand sich ein Zigarettenpackerl.
Das Sackerl wurde verstoßen auf grausame Weise,
von nun an machte es sich in einem Lastwagen von Saubermacher auf die Reise.
Das Sackerl wurde geöffnet und vom restlichen Kunststoff getrennt,
da hat es sehr geflennt.
Doch es war nicht allein,
und genoss daher kein Singledasein.
Denn jährlich befinden sich bei Saubermacher 27 000 Tonnen Müll,
das ist fast so hoch wie der Ey­jaf­ja­lla­jö­kull.
Der restliche Abfall landet in einem Sieb,
das entspricht dem Saubermacher-Ordnungsprinzip.
Die Mitarbeiter sortieren dann noch händisch aus,
das wäre für uns ein Graus.
Unser Sackerl landet in einem Materialbunker zum Schluss,
das ist bei Saubermacher ein Muss. 

1.600 Gemeinden, 41.600 Kunden, 3.200 Mitarbeiter und 300 Millionen Euro Jahresumsatz.
Saubermacher ist ein österreichisches Unternehmen für Abfallentsorgung und -verwertung mit Sitz in Feldkirch bei Graz.
Unsere Klasse besuchte die Sortieranlage für Kunststoff. Mit stylischen gelben Warnwesten und Kopfhörern ausgestattet, trotzten wir dem Gestank und erfuhren auf der einstündigen Führung einiges über die Reise des Mülls.
Zuerst wurden uns Saubermachers Ziele nähergebracht und wie sie umgesetzt werden. Ein wichtiger Punkt ist hierbei das Zero-Waste-Prinzip, das bedeutet, dass Saubermacher versucht, keinen Müll zu hinterlassen, sondern alles zu recyclen oder wiederzuverwenden. Dieses Prinzip ist zwar noch nicht umsetzbar, es wird aber daran gearbeitet.
Mit acht Ländern hat Saubermacher eine Partnerschaft: Österreich, Slowenien, Ungarn, Deutschland, Tschechien, Kroatien, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
2018 wurde Saubermacher sogar zum nachhaltigsten Entsorgungsunternehmen der Welt ernannt.

 

Kunsthaus Graz (von Moritz Heiml, David Kleinbruckner, Marco Peric, David Stoubenfol)

Unsere Führung ins Kunsthaus Graz, einem der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt, am 23.05.2019, begann um ca. 13:30 mit der Einteilung in zwei gleich große Gruppen. Wir starteten mit unser überaus netten Gruppenführerin im sogenannten „space 03“ (so wird der 3. Stock im Kunsthaus bezeichnet) mit unserer Führung. Nach einer kurzen Pause, in der wir uns im Raum austoben durften, bekamen wir den Auftrag eine Kuppel aus vielen verschiedenen Metallstangen zu bauen. Dieses Vorhaben förderte einerseits das Teambuilding der Gruppe andererseits bekamen wir eine ungefähre Vorstellung der Architektur des Kunsthauses. Nachdem wir diese Aufgabenstellung mit Bravour meisterten, begaben wir uns im Rahmen des zweiten Teils unserer Führung in die unterschiedlichen Ebenen des Kunsthauses. Zuerst betrachteten wir das moderne Gebäude von außen. Durch ein Modellgebäude, welches vor dem Kunsthaus steht, konnten wir uns einen Überblick verschaffen. Besonders auffällig sind die sogenannten „Rüssel“ welche zur Belichtung des Gebäudes entwickelt wurden. Zudem ist einer der „Rüssel“ genau Richtung „Uhrturm“ gerichtet. Somit wird ein Bezug der beiden bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Graz zueinander geschaffen. Danach bekamen wir besondere Einblicke in die zahlreichen Stockwerke des Kunsthauses. Unter anderem besuchten wir die Aussichtsplattform („Needle“), die Dachterrasse und den „space 01“ (Ausstellungsraum) des Kunsthauses.

 

Museum der Wahrnehmung (von Helene Ahrer, Lisa Handlos, Miriam Keller, Julia Pühringer) 

Wir fuhren mit der Straßenbahn

und kamen beim Museum der Wahrnehmung an.

Als wir das achteckige Haus betraten,

konnten wir die Führung kaum noch erwarten.

So viel gab es zu seh’n,

da begann unser Guide schon an der Kurbel zu dreh’n.

Auf der rotierenden Scheibe sah man Farben,

die eigentlich gar nicht vorhanden waren.

Ein Zauber in unseren Augen geschieht

den man auf einem Foto gar nicht sieht.

Als Nächstes wurde ein Sessel ausprobiert,

und dabei mit bestimmten Mustern der Rücken massiert.

Danach schauten wir uns bei einem Rundgang

viele verschiedene Bilder an.

Ob geometrische Formen, Schriftzüge oder gar ein Lichteffekt,

jedes einzelne Werk war für sich perfekt.

Der Rundgang war geschafft

und schon wurden die eigenen Kunstwerke gemacht.

Ein Zettel wurd‘ uns in die Handgedrückt,

und wir begannen zu falten wie verrückt.

Ein paar verdutzte Blicke standen im Raum

doch die meisten Schüler verzweifelten kaum.

Nach dem Falten präsentierte man uns ein Entspannungsbad,

welches bestimmt jedem Schüler gut tat.

Wieder einige Treppen hinauf,

probierten wir noch verschiedene Sachen aus.

Doch bald war die Führung vorbei,

und alle hatten genug von der Falterei.

Wir gingen wieder zur Straßenbahn,

denn schon bald fing die nächste Führung an.

 

Art+Event Kostüm- und Dekorationswerkstatt

Eine Theater- oder Opernvorstellung beginnt. Alles läuft perfekt. Die Stimmen der Sängerinnen und Sänger erklingen, und die Bühnendekoration bildet den passenden Rahmen des Geschehens.

Doch wie viel Arbeit steckt eigentlich dahinter?
Seit weit mehr als 100 Jahren hütet die Dekorationswerkstatt von art + event | Theaterservice Graz das Wissen über die Kunst der Bühnenbildherstellung. Die Schüler/innen bekamen im Rahmen einer Erlebnistour spannende Einblicke in diese einzigartige Arbeit.

Auf 5.600 m² arbeiten hier Schlosser, Maler, Tischler, Tapezierer, Bildhauer und ein Planungsbüro eng miteinander zusammen.
Nur durch die exakte Zusammenarbeit dieser einzelnen Abteilungen ist die Umsetzung eines Bühnenbildes möglich.

 

Graz-Video von Lina Jakob, Marlene Gartenauer, Mira Braunwieser und Letizia Perndl

  - Höhlenführung in der Lurgrotte und Wanderung durch die Bärenschützklamm (Video von Sophie Bamberger, Emilija Celeska, Melanie Kalkhofer, Gudrun Michlmayr)

  - Museum für Geschichte – Politische Musik, musikalische Politik (Video von Christoph Bräuer, Nick Limberger, Mergim Mekolli, Alexander Rosner)

 

 

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