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Die kleine Wolke - ein Chemiemärchen

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Die kleine Wolke – ein Chemiemärchen

 

Es war einmal eine kleine Wolke, die aus verdunstetem H2O bestand. Sie war anders als die meisten aus ihrer Familie. Sie war nämlich immer sauer, wenn die bösen Menschen wieder viele Abgase produzierten. Eines Tages war sie so sauer, dass sie weinen musste. Die Menschen aber verursachten weiter Abgase mit Kraft- und Heizwerken, Industrie und Verkehr. Die kleine Wolke flog weinend über die Industriegebiete hinüber. Dabei nahm sie giftige Gase auf. Diese waren so schädlich für die kleine Wolke, dass sie husten musste. Dabei beschädigte sie mehrere Gebäude, unter anderem auch Wohnsiedlungen.

Seither versuchen die Menschen, die Abgase zu vermindern, z.B. mit Katalysatoren bei Autos. Die kleine Wolke las sofort ein Buch über dieses Gerät, denn sie liebe es zu lesen. Sie erfuhr, dass bei der Herstellung dieses Geräts Platin auf einem Keramikkörper fein verteilt wird. Dadurch können die giftigen Abgase in nicht so schädliche Stoffe umgewandelt werden. Z.B. wird das giftige Kohlenmonoxid, welches der kleinen Wolke schadet, zu harmloserem Kohlendioxid umgewandelt. Jedoch funktioniert das bei Dieselmotoren noch nicht so gut.

Die kleine Wolke war begeistert von dieser Entwicklung, weniger Abgase zu produzieren und war nun nicht mehr sauer. Sie fing sogar an, vor Freude zu weinen und schenkte den Menschen als Lob für umweltbewusstes Umdenken, viel reines H2O für ihr ausgetrocknetes Land.

Und wenn sie nicht implodiert ist, dann lebt sie noch heute.

 

Habichler Raphael, Hirtenlehner Lukas, Strobl Simon

 

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