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Schüleraustausch Le Mans 2001/2002

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Von Mittwoch, 3. bis Mittwoch 10. April fand der Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler aus den collèges "Mûriers" und "St. Joseph" statt, die im Herbst unsere Projektwochenteilnehmer beherbergt hatten. So wie wir bei unserem Aufenthalt in Le Mans absolvierten sie - neben Unterrichtsbesuchen - ein umfassendes Exkursionsprogramm (Linz, Wien, Wachau, Salzkammergut). Sowohl für Gastschüler als auch Gastgeber bot diese Woche Gelegenheit zu intensiver Praxis ihrer Fremdsprachenkenntnisse (manche berichteten davon, dass sie schon auf Französisch dächten!) und zum Kennenlernen von Alltagsleben und Gepflogenheiten in anderen Ländern.

 

Beim Verabschiedungscocktail wiederholte Direktor Lajoinie eine Einladung an unsere Schüler, an seinem collège (Mûriers) einen Teil des Unterrichtsjahres als Gastschüler zu absolvieren; die Unterbringung in einer Gastfamilie übernimmt die Schule. (Nähere Informationen dazu, auch über rechtliche Fragen in Bezug auf Anerkennung von Leistungsnachweisen gibt es bei den Französischlehrern).

 

Eine kurze Rückblende auf die Fahrt unserer Gruppe nach Le Mans vom 22. 9. bis 30. 9 2001. Auf der Hinfahrt wurden Strasbourg (Übernachtung) und Reims besichtigt. An 2 Tagen gingen unsere Schüler mit ihren Austauschpartnern in die Schule und bekamen Einblick in den französischen Schulalltag (einschließlich Tests und Mittagskantine). Neben einer Führung durch die sehenswerte Altstadt von Le Mans (Drehort für viele historische Filme, u. a. "Cyrano de Bergerac") und der Besichtigung der Rennstrecke des 24 Stunden-Rennens fanden an 2 Tagen Ausfahrten zu den Loireschlössern Chambord und Chenonceau bzw. nach Mont Saint Michel und St. Malo statt. "10 Stunden Paris" mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Tour Eiffel, Arc de Triomphe, Louvre, Notre Dame, Centre Pompidou, La Défense) standen auf der Rückreise am Programm.

Alle TeilnehmerInnen an der Projektwoche stellten übereinstimmend fest, dass der Aufenthalt in sprachlicher Hinsicht einen enormen Zugewinn an Sicherheit und Ausdrucksfähigkeit brachte. Daneben wurde aber auch die Tatsache, als einziger österreichischer Gast am Alltagsleben der Gastfamilie teilzunehmen und alle eventuell damit verbundenen Kommunikationsschwierigkeiten selbst lösen zu müssen als sehr positiv für die Förderung der Selbstsicherheit bewertet. Anfängliche Bedenken ("Wie werde ich bloßsprachlich den ersten Abend überstehen?") hatten sich binnen kürzester Zeit aufgelöst und als absolut unbegründet erwiesen, nicht zuletzt Dank der sehr gastfreundlichen Aufnahme. Es gelang durch österreichische Beharrlichkeit sogar, den Begriff "mutz de basque" als Synonym für"béret basque" unter den französischen Gastgebern zu verbreiten (mehr dazu im Jahresbericht).

Für die Zukunft des Projekts "Schüleraustausch" wäre es wichtig, dass sich - wie in den vergangenen Jahren - mehr SchülerInnen zur Teilnahme entschließen könnten. Die Angst davor, zum ersten Mal alleine im Ausland bei einer (anfänglich) unbekannten Gastfamilie zu leben, war bei allen bisherigen TeilnehmerInnen schon nach dem ersten Abend restlos verschwunden und deren Überwindung als bedeutender Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung empfunden.

Dank an alle Eltern, KollegInnen und Schüler, die zum Gelingen der Projektwochen in Le Mans und Steyr beigetragen haben und an den Elternverein für die finanzielle Unterstützung bei der Organisation des Gegenbesuchs.

P. S.: Die Projektwoche "Schüleraustausch mit den Partnerschulen in Le Mans" wurde in Zusammenarbeit mit dem BG/BRG Werndlpark durchgeführt.

Mag. Ernst Söser

 

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