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Projektwoche im Märchenschloss: 2b im Ausnahmezustand - oder doch nicht?

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Unsere Projektwoche begann am 25.9.2017 leider mit etwas Verspätung, da unser Bus auf dem Weg zu uns in chronische Unlust verfiel und einfach liegenblieb. Gott sei Dank, war Charly, unser Ersatzbuschauffeur inkl. Bus außerordentlich tiefenentspannt und motiviert, uns zu fahren.

Nach der Ankunft im JUFA-Schloss Röthelstein in Admont und dem Beziehen der Zimmer widmeten wir uns lautstark verschiedenen Teambuilding-Übungen. Glücklicherweise wurde keiner bei der Übung "Spinnennetz" eingewickelt oder gar gefressen.

Am Dienstag besuchten wir das Stift Admont, wo wir beim Workshop "Papier schöpfen" ganz offiziell in einem Matsch aus Servietten und Wasser wühlen durften. Außerdem kamen wir in den Genuss einer außergewöhnlichen Führung in der weltberühmten Bibliothek, wo wir in die geheimsten Geheimnisse – z.B. Geheimtüren – eingeweiht wurden. Wir erfuhren auch, dass ein Bildhauer seine künstlerische Freiheit dahingehend ausgelebt hatte, indem er einen ungeliebten Pater als Teufelchen in einer Statue verewigte (erkennbar an der markanten Brille des Paters). Beim anstrengenden Aufstieg zurück zum Hotel, entschied sich eine Hand voll Personen unter Begleitung einer Lehrperson, eine Mitfahrgelegenheit nicht auszuschlagen.

Den Mittwoch verbrachten wir im Nationalpark Gesäuse, wo wir sehr viel über die lokale Geologie erfuhren. Dabei brillierten die Ranger mit ausuferndem Fachwissen, sodass so manches Schülerhirn sogar seine schwammartige Saugfähigkeit verlor. Am Ende des Tages wurden die gefundenen Steine noch geschnitten und geschliffen und durften als Trophäen mit nachhause genommen werden.

Auch am Donnerstag nahmen wir an einem Workshop im Nationalpark teil. Diesmal durften wir Wassertiere aus einem Tümpel fischen und unter dem Mikroskop genauer begutachten. Spannend war auch als eine Schülergruppe einer Wasserflohgeburt beiwohnen konnte. Im Vergleich zur Menschengeburt dauert jene einen Bruchteil einer Sekunde, wobei man als Menschenmama direkt neidisch werden kann.

Am Nachmittag versuchten wir erneut aus uns ein Team zu bilden. Klassischerweise läuft dieser Vorgang bei uns lautstark ab. Auf die Frage, wieso die 2b leise zu sein habe, fanden wir die Antwort: "Ja, weil‘s sonst laut is‘!" Den Abend gestalteten wir mit Vorführungen von Schülergruppen. Auch die Lehrerinnen ließen sich nicht lumpen und ließen die Projektwoche parodistisch ausklingen.

Den Abschluss der Woche bildete am Freitag der Besuch des Kupferschaubergwerks „Radmer“. Dort durften wir uns wie die Zwerge von Schneewittchen fühlen und erfuhren, dass im Berg nicht alles Gold ist, was glänzt, aber alles Kupfer, was grün ist.

Nach einer anstrengenden Woche kamen wir erschöpft, aber zufrieden nachhause.

Verena Pribyl

 

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