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Projektwoche Rom 7BC

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1.Tag Rom  (Xaver Pötscher, Tobias Herda)

Nach einer anstrengenden und turbulenten Zugfahrt kamen wir ins Hotel. Dort lagerten wir die Koffer in einem Deposito und machten uns sofort auf den Weg, um Rom  kennenzulernen. Als erstes besuchten wir den Trevi Brunnen. Dort hielten wir unsere ersten Referate. Der Trevi Brunnen ist eine große Touristenattraktion, mit hohen Einnahmen für die Stadt. Nach dem Trevi Brunnen sahen wir uns die Marc Aurel Säule an, die zu Ehren Marc Aurels erbaut wurde. Nachher besichtigten wir die Ara Pacis, ein Monument, das dem Kaiser Augustus gewidmet ist. Nach all diesen Sehenswürdigkeiten waren wir schon sehr erschöpft. Dann machten wir uns auf den Weg zum Pantheon. Dort hatten wir zunächst eine lange Pause, um die gute italienische Küche kennenzulernen. Anschließend stand die Besichtigung des Pantheon am Programm, welches uns alle sehr beeindruckte. Nach dem Besuch von einigen Kirchen und der Piazza Navona erkundeten wir alle noch selbständig die Stadt, die vor allem positive Eindrücke hinterließ. Müde und erschöpft freuten wir uns auf das Hotel und ein gemütliches Bett.

 

2.Tag Rom  (Laura Wolfthaler, Helene Adlberger, Marlene Hofer, Angelina Gschwandtner)

Engelsburg und Engelsbrücke

Am Sonntag, den 02.04.2017, starteten wir den regnerischen Tag mit dem interessanten Besuch der Engelsburg. Den Namen erhielt sie durch eine Sage: Zu Weihnachten, auf dem Höhepunkt einer Pestwelle, erschien Papst Gregor der Erzengel Michael, der sein Schwert in die Scheide steckte, was das Ende der Pest ankündigte. Heute erinnert noch eine Statue des Erzengels Michael, die auf der Spitze des Daches steht, an die Sage.

Deshalb ist auch die direkt angrenzende Engelsbrücke mit später der antiken Brücke hinzugefügten Engeln verziert.

Die Engelsburg beeindruckte uns besonders durch die markante Form, die an eine Festung erinnert, wohingegen das Überqueren der Engelsbrücke einen beinahe beflügelte.

Caracalla-Thermen

Die Caracalla-Thermen, die nächste Sehenswürdigkeit des Tages, zählten neben den Diokletians- und Trajans Thermen zu den größten Thermenanlagen Roms. Bis zu 2000 Badegäste konnten in den 337x328 Meter großen Anlagen das Frigidarium, Caldarium und Sudatorium besuchen. Zudem gab es Gymnastik- und Versammlungsräume, Bibliotheken, Frisöre und Sportplätze, die die Besucher in ihrer Freizeit nutzen konnten. Die Thermen waren mit prunkvollen Mosaiken geschmückt und waren einer der beliebtesten Aufenthaltsorte im antiken Rom.

Kolosseum

Den krönenden Abschluss des zuerst regnerischen Tages bildete das Kolosseum. Die von Kaiser Vespasian gebaute Arena sollte alle anderen Amphitheater übertreffen und wurde mit der Kriegsbeute aus Judäa finanziert. Der angrenzende Constantin Bogen beeindruckte uns ebenfalls durch seine Größe. Der Besuch dieses gigantischen antiken Meisterwerkes wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben!

Schlussendlich kann man sagen, dass dieser Tag, bis auf die regnerische Startphase, sehr gelungen, faszinierend und imposant war.

 

3.Tag Rom  (Jakob Holzer, Armin Hajder, Nermin Mujagic)

Vatikan

Am dritten Tag unseres Besuchs in der Heiligen Stadt stand der Vatikan auf dem Programm. Vor den Toren der Musei Vaticani mussten wir etwas warten, doch es lohnte sich dennoch jede Sekunde. Nach einer eher langatmigen Führung durch die Gemächer und Arbeitsräume der Päpste, einer Visite der Kunstsammlung des Vatikans und einem Aufenthalt in der überrannten Sixtinischen Kapelle durften wir die Spitze des Petersdoms über 500 Stufen erklimmen, doch die Anstrengung blieb nicht vergebens, der Ausblick über die Stadt war atemberaubend. Als wir dann hinab zum Inneren des Petersdoms stiegen, waren wir von der schieren Größe der sakralen Hallen überwältigt. Die Größe dieser Anlage wurde noch einmal deutlich, als wir auf der Via della Conciliazione in Richtung Engelsbrücke unterwegs waren, und einen Blick zurück warfen. Nach der Überquerung der Ponte Sant'Angelo durften wir ein wenig Freizeit genießen. Am Abend versuchten wir noch in die Kirche Santa Maria in Trastevere zu gelangen, doch eine Veranstaltung in der Kirche machte uns einen Strich durch die Rechnung. So verbrachten wir einen amüsanten und heiteren Abend im Ausgehviertel Trastevere, wo wir uns am vorzüglichen italienischen Eis erquicken konnten.

 

4. Tag Rom (Elena Gol, Marianne Fröhlich, Sophie Grumböck)

Am Dienstag starteten wir wieder früh in den Tag, und nachdem wir im Hotel gefrühstückt hatten, machten wir uns auch schon auf den Weg. Unsere erste Station waren die Traiansmärkte, die wir nach einer kurzen Wanderung durch Rom erreichten. Dort angekommen wurde uns Zeit gegeben uns in dem riesigen Areal, dem antiken „Shoppingcenter“,  umzusehen und Fotos zu machen.

Nachdem wir die Traiansmärkte so weit wie möglich erforscht hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zum nicht weit entfernten „Foro di Traino“ und den anderen Kaiserforen. Obwohl die Überreste nicht zu betreten sind, sondern nur von der Straße aus betrachtet werden können, reichte uns doch dieser Eindruck, um zu begreifen, wie prächtig diese Foren einst gewesen sein mussten.

Wir begutachteten noch die Traianssäule und machten uns weiter auf den Weg zum Viktor Emanuel Denkmal.

Dieses riesige weiße Denkmal zu Ehren der Einigung Italiens versetzte uns alle in Staunen. Das Gebäude überstieg all unsere Erwartungen und war wohl einer der Höhepunkte unseres Ausfluges. Von einem Balkon aus genossen wir die Aussicht, die sich uns bot, und nach einer kurzen Pause gingen wir weiter.

Nicht weit vom Viktor Emanuel Denkmal entfernt war schon unser nächstes Ziel: der Kapitol Platz. Dort setzten wir uns auf eine der zahlreichen Stufen und ließen die Umgebung auf uns wirken.

Das Forum Romanum (unser nächstes Ziel) war nur einen Katzensprung vom Kapitol Platz entfernt, also dauerte es nicht lange, bis wir die Bögen und Säulen der riesigen Anlage sehen konnten. Wir versuchten uns die einzelnen Gebäude so genau wie möglich anzusehen und legten besonders viel Wert auf die beiden Triumphbögen, die aufgrund der vielfältigen Verzierungen sehr auffällig aus der Masse an Gesteinsbrocken, Säulen und Ruinen herausragten.

Schließlich gingen wir weiter zum Palatin, wo wir im Schatten der Bäume eine wohlverdiente Pause machten, bis wir weitergingen, um die verschiedenen Kaiserpaläste näher besichtigen zu können. Unser Ausflug auf einen der berühmtesten Hügel Roms endete mit einer fantastischen Aussicht auf das gesamte Forum Romanum.

Unsere vorletzte Station war San Pietro in Vincoli, eine wunderschöne und reich verzierte Kirche mit viel Geschichte. Namensgebend sind die in dem Gebäude aufbewahrten Ketten, mit denen angeblich Petrus gefesselt worden war. Auch das Grabmal für Papst Julius II. mit dem berühmten gehörnten Moses von Michelangelo konnten wir hier bewundern.

Dann ging es zurück ins Hotel, wo wir uns etwas ausruhen konnten. Für den Abend war noch ein Ausflug zur Piazza Rotonda geplant und an diesem Vorhaben wurde trotz eines kurzen Gewitters nichts geändert. Mit dem Bus hin und zu Fuß zurück, hieß es. Es war ein sehr schönes Erlebnis nach dem Essen über die Fontana di Trevi durch das nächtlich beleuchtete Rom zum Hotel zu spazieren.

 

5. Tag Rom (Alexander Mikosch, Julian Leimhofer)

Gleich in der Früh nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns auf, um wieder zu Fuß Rom zu erkunden. Der erste Halt, nicht unweit vom Hotel entfernt, war die Basilica Santa Maria degli Angeli. Diese Kirche hatte als Besonderheit, dass sie in eine ehemalige römische Therme, die Diokletians Thermen, hineingebaut wurde. Danach ging es weiter zur berühmten Spanischen Treppe, wo wir eine kurze Pause machten und die Umgebung genossen. Um zum weiter entfernten Etrusker Museum zu kommen, nahmen wir dann die unterirdische Rolltreppe, was eine Entspannung für die Füße war. Im Etrusker Museum in der Villa Giulia bekamen wir Arbeitsaufträge, welche die in der Sammlung ausgestellten Stücke betrafen. Mittagspause, wo  wir Zeit zum Ausruhen hatten, machten wir anschließend im nahegelegenen Park Borghese. Im Anschluss wartete schon der langersehnte Ausflug ans Meer. Doch zuvor besuchten wir noch die einzige Pyramide Roms, die auf dem Weg dorthin lag. In Ostia, dem antiken Hafen von Rom, kamen wir nach ungefähr halbstündiger Fahrt mit der S-Bahn an. Obwohl es erst April war, gingen  einige Mutige ins Meer baden. Die anderen genossen währenddessen den Ausblick aufs Meer, das schöne Wetter oder spielten später noch Frisbee. Dann ging es leider schon zurück ins Hotel, wo wir unsere Sachen für die am nächsten Abend folgende Abreise packen mussten.

 

6. Tag Rom (Iris Fiebiger, Anna Langeder, Tabea Tempelmayr)

Unser letzter Tag in der ewigen Stadt begann früh. Die Koffer mussten gepackt werden und die gemütlichen Hotelbetten sollten bald gegen die im Nachtzug eingetauscht werden. Doch zuerst stand noch ein umfangreiches Tagesprogramm auf dem Plan.
Als erstes besuchten wir den „Campo di Fiori“, den berühmtesten Markt Roms. Alle waren begeistert von der Vielfalt an Gewürzen und anderen Spezialitäten, die man dort finden konnte. Nachdem so mancher das eine oder andere Souvenir besorgt hatte, ging es weiter zur Piazza Farnese, wo man Brunnen bestaunen konnte, die aus Badewannen der Caracalla Thermen gefertigt worden waren. Ganz in der Nähe befand sich die Via Giulia, auf der wir ein Stück entlang gingen.
Wir spazierten weiter entlang dem Tiber und besichtigten dabei die über zwei Brücken mit dem Festland verbundene Tiberinsel. Danach gingen wir, begleitet von vielen Sonnenstrahlen, über den Circus Maximus zur Metro, die uns zum Kolosseum brachte. Dort angekommen konnten wir im Vorbeigehen die zum Kolosseum gehörige antike Gladiatorenschule sehen. Ein Highlight war die Kirche „San Clemente“. Unter ihr befinden sich nämlich eine Unterkirche und ein römisches Haus mit einem Heiligtum des Mithras-Kultes. Nachdem wir im Innenhof der Kirche eine kleine Pause eingelegt hatten, gingen wir weiter zur „Scala Santa“. Gläubige erklimmen die heilige Stiege kniend, um der Leiden Christi zu gedenken und so einen Ablass für ihre Sünden zu erhalten. Weiter ging es zum Baptisterium, wo wir auch den davor stehenden Obelisken betrachteten. Gemeinsam konnten wir die lateinische Inschrift übersetzen. Der nächste Stopp war die Lateranbasilika. Dort konnten wir die golden verzierte Halbkuppel und die antiken Granitsäulen bewundern. Der letzte Punkt auf unserer Liste war das Grabmal des Bäckers Eurysaces, dessen Grab mit Szenen der Brotherstellung geschmückt ist. Ein Teil unserer Gruppe wurde hier entlassen, während einige besonders Interessierte noch einen Ausflug ins Viertel Trastevere unternahmen, um dort die älteste Marienkirche Roms zu besichtigen. Am Abend ging es dann mit dem Nachtzug wieder nach Hause.

 

 

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